Meine Top 5 für organisatorischen Vereinfachung 

Du erfährst:

  • welche Apps sich für Mamas lohnen, 
  • wie du am besten diese Apps nutzt, um einen effektiven Alltag zu organisieren
  • und warum Apps nicht immer eine Erleichterung sind.  

 

 

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Wie Apps den Mama-Alltag erleichtern (können)

Heute gibt es Apps für Alles. Warum also nicht mal schauen, welche dieser Applikationen hilfreich sind, um den Mama-Alltag zu vereinfachen. Das Angebot ist groß. Es gibt Apps für: Baby Rezepte, Wetter, Spiele, Sport, Babyphone, Mittagsschlaf Optimierung, Schwangerschaftsbegleitung, etc. Ich beschränke mich hier auf Apps, die aus meiner Sicht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vereinfachen können. Meine Sicht orientiert sich stark auf Apps, die bei der Organisation des Mama-Alltags helfen.  

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Wunderlist - Organisation mit Listen

In Wunderlist kannst du Listen anlegen. Z.B. kannst du einteilen in Beruf, Einkauf, Kindergarten, private To Do´s, etc. So wie für dich deine Listeneinteilung sind macht. Auf jeder Liste kannst du dann deine Aufgaben eingeben. Es ist möglich Listen zu teilen. So kannst du dich mit dem Vater oder anderen Mamas absprechen.

Wenn eine Aufgabe erledigt ist, kannst du diese Abhacken und das To Do verschwindet von der Liste. Auch gibt es eine Erinnerungsfunktion. So kannst du dir Push-Up Nachrichten oder eine E-Mail schicken lassen, für Dinge, die du auf keinen Fall vergessen möchtest.

Die App kann allen Geräten wie iPhone, IPad, Android, Windows oder Mac verwendet werden. Auch ist es möglich sich seine Listen auszudrucken. 

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WeeCal - digitaler Kalender

Ein digitaler Kalender auf dem Smartphone synchronisiert mit deinem PC / Notebook kann extrem hilfreich sein. WeekCal ist da mein Favorit. Es gibt sicherlich noch andere gute Kalender, die ebenso das gleiche können.

An WeekCal gefällt mir das Design, die Möglichkeiten der Farbeinstellungen und die Synchronisation mit meinem Google Kalender. So trage ich Termine auf meinem Notebook oder auf meinem Smartphone ein und habe sie automatisch auf beiden Medien eingetragen. Das erleichtert mir unterwegs Termine zu- oder absagen zu können. Ich habe immer einen Überblick.

Es ist  auch möglich den Kalender zu teilen. So haben mein Mann und ich unsere Kalender füreinander frei geschaltet gehabt. Die Idee: wir haben beide einen Überblick über die Termine der Kinder. Inzwischen greifen wir nicht mehr auf die Kalender des anderen zu. Und wir führen auch keinen gemeinsamen digitalen Kalender mehr. Es wurde unübersichtlich. Gerade auf dem mobilen Display waren die Spalten der Termine voll. Jedes Familienmitglied hatte eine eigene Farbe, aber auch das half nicht, den Überblick zu behalten.

Wie haben wir es gelöst? Es gibt jetzt seit zwei Jahren wieder einen Küchenwandkalender. Handschriftlich. Unsere Vereinbarung: was in diesem Kalender steht, gilt! Damit muss ich mir zwar meine Termine sowohl in meinem WeekCal als auch im Küchenkalender eintragen. Aber das Ergebnis ist: mit diesem System haben wir unsere Termine im Griff. Und vor allem: wir haben ein schnelle Übersicht. 

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Bring - Einkäufe planen

Bring ist eine App zur Organisation von Einkäufen. Auch hier können verschiedene Listen angelegt werden. Wir haben z.B. drei Listen, die regelmäßig genutzt werden:

  1. Lebensmittel Discounter
  2. Lebensmittel Supermarkt
  3. Drogerie

Einige Lebensmittel sind bereits in der App als Auswahl eingetragen und mit einer netten Zeichnung symbolisiert. Zusätzlich können eigene Lebensmittel eingefügt werden. Bei Bedarf kann zum benötigten Teil auch ein Foto hinterlegt werden.

Auch in dieser App können mehrere Personen auf ein und die selbe Liste zugreifen. Mein Mann und ich nutzen diese Funktion. Beide haben vollen Zugriff auf alle drei Listen. Wenn jemanden etwas auffällt, was fehlt, trägt er es ein. Meistens plane ich die großen Lebensmitteleinkäufe und füge so alle benötigten Zutaten zu. Der Vorteil: wenn mein Mann in der Mittagspause beim Drogeriemarkt vorbei kommt, schaut er in die App und bringt die Sachen mit. Dies ist bei uns tatsächlich sehr häufig der Fall. Vor Ort gibt es keinen Drogeriemarkt und er ist von seinem Arbeitsort her dicht an einem dran.

Ich persönlich finde die Bring App übersichtlicher für Einkäufe als z.B. Wunderlist. Auch macht es mir Spaß im Supermarkt die Artikel “wegzudrücken”, wenn ich sie in meinen Einkaufswagen gelegt habe. Es ist viel übersichtlicher als eine von mir geschriebener Einkaufszettel. Und ich habe mein Smartphone immer dabei. Wie oft habe ich meinen Einkaufszettel vorher zu Hause vergessen…

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WhatsApp - Absprachen erledigen

Messenger wie WhatsApp helfen kurze Infos an jemanden zu schicken und Absprachen zu machen. Auch Sprachnachrichten können helfen, Dinge kurz abzuklären. WhatsApp Gruppen führen zu einem schnellen Verteiler von Infos und Fragen. Z.B. in der Kindergarten WhatsApp Gruppe anfragen, ob jemand heute meine Kinder zum Kindergarten fahren kann.

Allerdings sehe ich gerade bei Messengern eine große Gefahr. Aus vielen Gruppen bin ich inzwischen ausgetreten, weil lustige Bildchen rumgeschickt wurden oder Menschen unsinnige Diskussionen in einem Gruppen-Chat geführt haben. Hier habe ich eher das Gefühl, dass uns Apps eher von Leben im Hier und Jetzt abhalten, zu mehr Stress führen und unseren Smartphone Konsum deutlich erhöhen.

Ich für mich löse es so:

  • ich bin nur in Gruppen, die ich für sinnvoll erachte. Das ist bei mir z. B. die Kindergarten-Gruppe und meine Sport-Gruppe (hier kann ich mich zum Training an- und abmelden).
  • Gruppen in denen ich nur vorübergehend bin und keine hohe Priorität haben, stelle ich auf lautlos.
  • Für wichtige Personen habe ich einen anderen Klingelton als für alle anderen. Unter wichtige Personen definiere ich z. B. meine Schwiegermutter, die regelmäßig an der Kinderbetreuung beteiligt ist und meinen Mann.
  • Mein Smartphone ist tagsüber oft insgesamt auf lautlos gestellt, damit mich Nachrichten nicht ablenken. Auch lege ich es in die Küche und schaue gelegentlich drauf. Habe es aber nicht immer bei mir. Wer ganz dringend etwas von mir möchte, kann ganz oldschool auf meinem Festnetz anrufen. 
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Evernote - einfach alles festhalten

Als großer Fan von Organisation, To-Do-Listen und Digitalisierung nutze ich zusätzlich Evernote. Hier können Informationen gesammelt, sortiert und freigegeben werden. Dies in Textform, Audiodateien oder durch Fotos. Alles wird an einem Ort gesammelt, kann von überall angerufen werden und beliebig mit anderen Personen geteilt werden. Evernote kann mit anderen Apps verbunden werden.

Gerade für meine Selbstständigkeit sammle und organisiere ich hier Ideen. Auch plane ich über dieses Tool größere private Ereignisse.

Welche Apps helfen dir, deinen Alltag zu organisieren?

 

Schreibe deine Empfehlungen und Erfahrungen in die Kommentare. Ich bin gespannt, welche weiteren Apps aus der Mama-Community genannt werden. 

 

Wie du Apps effektiv nutzen kannst

Überlege dir immer: welche Problem löst diese App für mich? Oder welches Ablauf vereinfacht mir diese App? Wenn du diese Fragen nicht beantworten kann, lade dir die App nicht runter. Denn sonst passiert das, was ich bereits bei WhatsApp angedeutet habe: es raubt uns Zeit. Immer überall erreichbar zu sein, führt zu Stress. Immer alles einzutragen und tracken zu müssen, verkompliziert unseren Alltag.

Probiere aus, welche Apps sich für dich eignen. Wenn du eine App nicht regelmäßig nutzt, lösche diese. Lieber einige wenige sinnvoll nutzen als “alle” haben und nichts davon effektiv einzusetzen.

Mache dein eigenes Experiment mit jedem Tool. So liebe ich Wunderlist aber das Organisieren meiner Einkäufe darüber, passt für mich nicht. Jetzt nutzt ich Wunderlist als reine To-Do-Liste und habe Bring für meine Einkäufe.

Apps sind aus meiner Sicht nicht immer Erleichterungen. Wir “vertütteln” uns in Spielereien. Wir tracken Dinge, die wir vorher nicht getrackt haben und auch damit wunderbar klar kamen. Wir optimieren uns und unser Leben überall. Das ist einerseits schön, denn durch Reflektion uns einem Selbstprozess entwickeln wir uns. Andererseits fördert es einen Konkurrenzwahn. Wenn wir immer alles optimieren wollen, bedeutet das automatisch im Umkehrschluss, dass wir jetzt noch nicht genug sind. Daher: wähle bewusst aus und konsumiere gezielt! 

Es gibt weitere Apps, die ich persönlich nutze. Die aber nicht zu einer optimierten Organisation beitragen. Aber sie erleichtern mir meinen Mama-Alltag und daher nenne ich diese am Schluss:

  • die WetterApp, damit ich weiß, was ich meinen Kindern zum Kindergarten anziehe.
  • Pinterest, wo ich mir Bastelidee für meine Kinder und mich hole.
  • Mamikreisel, wo ich sowohl einkaufe als auch Kleidung verkaufe.
  • Spotify, was immer für gute Musik (meist für mich) und tolle Hörbucher (meist für die Kinder) sorgt.
  • GoogleMaps, damit ich den Weg finde.
  • Ebay Kleinanzeigen, z. B. zur Anschaffung für neues Spielzeug. 

 

 

Links

Wunderlist 

WeekCal

Bring 

WhatsApp

Evernote

Die Episode über Agilität und ein agiles Familienboard findest du unter www.carolinhabekost.de/045

Weiterführende Infos zum Thema “agiles Familienmanagement” findest du hier

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