Expertin-Interview mit Kerstin Wemheuer

In dieser Episode erfährst du: 

  • Wie (hinderliche) Glaubenssätze die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erschweren 
  • Welche Tipps Kerstin als Erfolgscoach hat, damit du deinen Weg raus aus der Unzufriedenheit findest
  • Was eine „gute“ Mama (aus Sicht von Kerstin) ist
  • Wie ein Ziel / eine Vision dich zu Zufriedenheit führen kann

 

 

 

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Shownotes #024 „Wenn ich beruflich erfolgreich bin, kann ich keine gute Mutter sein!“ Expertin-Interview Kerstin Wemheuer

 

Kerstin ist Erfolgs- und Mindsetcoach. Sie führt den Podcast „F*** einfach machen“ und unterstützt Menschen mit Leichtigkeit zu Erfolg und Zufriedenheit zu kommen. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Joans ist 18 Jahre alt und hat das Downsyndrom. Lilly ist 16 Jahre alt.

 

„Wenn ich beruflich erfolgreich bin, kann ich keine gute Mutter sein!“ ist ein Glaubenssatz, den Kerstin selber lange in sich trug. Am Anfang ist der Glaubenssatz mit ihr umgegangen, nicht sie mit ihm. Das war ein unbewusster, einschränkender Glaubenssatz für sie. Damit hat sie selber verhindert beides erfolgreich zu machen.

 

Bewusst wurde Kerstin dies, als immer mehr eine Unzufriedenheit in ihr hoch kam. Von Außen betrachtet war alles wunderbar. Aber sie war unzufrieden. Auf der Suche nach der Ursache kam sie auf diesen Glaubenssatz. Und stellte fest: das ist ja gar kein Gesetz des Universums.

 

Kerstin hat dann ihren Fokus verschoben. Sie hat sich hingesetzte und hat sich 30 Mütter aufgeschrieben, die beruflich erfolgreich sind und (aus ihrer Sicht) eine guter Mutter sind. Ihre Lieblingsbeispiel ist hier Sheryl Sandberg.

 

Sie stellte fest: „Ich muss mich nicht entscheiden.“ Ob Beruf oder Mutter. Sondern es geht beides. Mit diesem Gedankenwechsel verschwand der Glaubenssatz mit Leichtigkeit. Die Zufriedenheit kam zurück. Ihre Kinder waren da 10 Jahre und 8 Jahre alt.

 

Zuvor war es so, immer wenn sie sich um die Kinder gekümmert hat, war sie unzufrieden. Und immer, wenn sie gearbeitet hatte, hatte sie ein schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber. Das war jetzt anders.

 

Viele Müttern geht es ähnlich. Der erste Schritt hier ist: Du darfst dich unzufrieden fühlen. Und sprich darüber. Das Thema wird oft abgetan mit: „Das wird sich regeln.“, „Du gewöhnst dich dran.“ oder „So ist das halt!“. Darüber sprechen hilft.

 

Kerstin empfiehlt die Situation zu beleuchten. Was sind deine Werte? Wie können diese erfüllt werden? Und was möchtest du erreichen? Es ist wichtig, dass es deinem Kind gut geht. Und es ist wichtig, dass es dir gut geht. Nur, wenn du dich gut um dich kümmerst, kann du dich gut um andere kümmern.

 

Kerstin findet, eine gute Mutter ist eine Mama, die immer da ist. Das heißt nicht, dass sie zeitlich immer da sein muss. Sondern, dass wenn sie gebraucht wird, dass sie dann da ist. Da sein, wenn sie gebraucht wird.

 

Jonas hat Kerstin sehr geholfen, zu lernen loszulassen. Er hat ihr aufgezeigt, was gerade wichtig ist. Eine gute Mama ist nah dran und gibt dem Kind genügend Raum sich zu entwickeln.

 

Oft stecken die Frauen zurück. Oft setzen wir Mamas den Fokus darauf, dass es den Kindern und dem Mann gut geht. Uns selbst setzen wir erst an das Ende. Das führt oft zu Problemen und Unzufriedenheit. Es geht darum, möglichst viele Bedürfnisse alle Familienmitglieder zu erfüllen.

 

Kerstin glaubt daran, dass es Vereinbarkeit von Beruf und Familie gibt. Aber noch ist es nicht leicht. Es fehlen Vorbilder. Es ist sehr anstrengend, weil es keine Orientierung gibt. Mehrere Faktoren müssen beachtet werden. Nur der Wille reicht meist nicht aus. Wir müssen an mehren Stellen schrauben.

 

Noch ist es nicht leicht für Familien und auch nicht für Unternehmen. Kerstin ist auch selbst Arbeitgeberin. Sie kennt beide Perspektiven.

 

Es geht auch darum, die Kinder in den Alltag der Mutter zu integrieren. Und nicht immer umgekehrt. Wenn die Kinder für jede Aktivität der Eltern wegorganisiert werden müssen, wird es schwierig und anstrengend.

 

Es liegt an der Mutter, welche Prioritäten sie setzt. Und wie sie welche Aufgaben und Aktivitäten mit den Kindern verbindet. Schön ist es hier, wenn die Mama die Wahl hat. Z.B.: „Nehme ich mein Kind mit zum Friseur oder verabrede ich es mit einem anderen Kind und gehe alleine.“ Diese Art der Wahl kannst du dir selbst schaffen. Z.B. durch ein Aufbau eines Netzwerkes.

 

Kerstin glaubt, dass Vereinbarkeit von Beruf und Familie leichter ist, wenn du beruflich das tust, was du liebst. Denn wenn du liebst, was du arbeitest, nimmst du Herausforderungen und Hürden anders. Dein Energie Level ist höher. Du bist grundsätzlich in einem zufriedeneren Zustand. Du tust die Dinge mit mehr Leichtigkeit.

 

Anders machen würde Kerstin rückblickend, dass sie den Glaubenssatz „Ich kann nicht beruflich erfolgreich sein und eine gute Mutter sein!“ früher aufgelöst. Sie würde sich schneller einen Coach holen. Bewusst in die Persönlichkeitsentwicklung gehen. Kerstin würde früher anfangen darüber zu reden. Und sie würde die das Gefühl von Unzufriedenheit früher annehmen.

 

Kerstin stellt in ihren Coachings gerne die Frage: „Stell dir mal vor, du bekommst ein Leben geschenkt. Was würdest du damit tun?“ Damit findest du heraus, was du wirklich willst.

 

Ihr Tipp ist: Fange mit der Persönlichkeitsentwicklung an. Habe den Mut dahin zu schauen. Sei achtsam mit dir. Finde heraus, welche Wünsche, Ziele und Werte hast du? Nimm dir deine Zeit für dich. Deine Ich-Zeit.

 

Sie sagt, dass es wichtig ist ein Ziel / eine Vision zu haben. Und darauf zu zu gehen. Nach dem Motto: einfach machen. Es geht nicht darum, wild losrennen. Es geht darum, sich auszurichten. Sich selber bewusst werden und sich selber vertrauen sind die Schlüssel zur Leichtigkeit. Du wirst so automatisch dein eigenes Tempo finde. Wenn du in dich reinhorchst und bewusst lebst, findest du deinen individuellen Weg.

 

Hürden und Herausforderungen gibt es. Wenn du ein Ziel vor Augen hast, was dich wirklich beflügelt, dann wirst du diese Herausforderungen meistern. Auch Hilfe holen ist sinnvoll. Du musst nicht alles Können. Wenn das Gefühl der Angst hoch kommt, denke daran:“Da wo die Angst ist, da geht es hin!“ Angst ist eine Energie, die wir positiv nutzen können.

 

Kerstin findest du über ihre Website und im Podcast F*** einfach machen. Auch steht Kerstin gerne Frage und Antwort in der Facebook Gruppe Podcast Finde dein Mama-Konzept

 

Links:

Die Webseite von Kerstin Wemheuer findest du hier.

Ihren Podcast findest du hier. Für iOS www.wemheuer.de/itunes Für Android www.wemheuer.de/android

Die Facebook Gruppe für Austausch und Fragen findest du hier

Es wird in einigen Wochen eine Podcast-Serie in diesem Podcast geben mit dem Themen: gewappnet in den Bewerbungsprozess gehen, optimale Bewerbungsunterlagen als Mama erstellen und erfolgreich das Vorstellungsgespräch absolvieren. Trage dich hier ein und du bekommst eine E-Mail, wenn eine neue Episode veröffentlich wird. 

 

 

 

 

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