Sabrina Klix von Mamihelden sagt dir

  • Wann du das Gespräch zum Wiedereinstieg nach der Elternzeit führen solltest
  • auf welche Themen du dich optimalerweise vorher vorbereitest
  • wie du gewünschte Rahmenbedingungen wie Homeoffice ansprichst
  • und welche Tipps sie für Führungskräfte hat. 

 

 

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Shownotes #034 Dein erfolgreicher Wiedereinstieg nach der Elternzeit – Gespräch mit deinem Arbeitgeber

Sabrina ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von neun und fünf Jahren. Sie ist seit zehn Jahren als Personalerin tätig. Sabrina gründetet Mamihelden. Sie gibt hier ihr Wissen und ihre Erfahrung an andere Mütter weiter damit sie auch nach der Elternzeit mit Kind zufrieden im Job sind. 

 

Wann sollte das Gespräch zum Wiedereinstieg beim Arbeitgeber statt finden?

Sabrina sagt, dies sollte so früh wie möglich statt finden. Wenn du 12 Monate Elternzeit nimmst, setze dich im sechsten Monat mit deinem Wiedereinstieg auseinander. Sprich deinen Arbeitgeber ca. im siebten Lebensmonat deines Kindes an. 

 

 

Das ist sehr früh. Ggf. kenne ich dann noch gar nicht die genauen Rahmenbedingungen, die ich anbieten kann. Kann ich auch in das Gespräch gehen, ohne das ich weiß, wie die Betreuung zum Wiedereinstieg aussehen wird?

Sabrina empfiehlt sich auch über die Betreuung und die mögliche Anzahl der Arbeitsstunden Gedanken zu machen. Es ist für die Mutter nicht einfach. Aber es macht den Wiedereinstieg leichter. Am besten macht man sich bereits in der Schwangerschaften Gedanken dazu

 

 

Sollte ich während der Elternzeit Kontakt zum Arbeitgeber und Kollegen halten?

Unbedingt. Sabrina sagt, dass du am besten mehr Kontakt hast, als einmal nach der Geburt. Gelegentlich anrufen, mal eine E-Mail schreiben und mal zur Mittagspause vorbei kommen. Damit die emotionale Bindung nicht verloren gehen. 

 

 

Welche Themen sollten beim Gespräch zum Wiedereinstieg angesprochen werden? 

  • genauen Zeitpunkt des Wiedereinstiegs
  • Arbeitszeit
  • Aufgaben

Du solltest nicht darauf warten, dass dein Arbeitgeber dir ein Lösungspaket anbietet. Sondern du solltest mit konkreten Ideen in das Gespräch gehen. Sabrina empfiehlt, hier mutig zu sein. Schlage z. B. Jobsharing Modelle vor, wenn du hier eine Möglichkeit siehst.  

 

 

Welche Fragen sollte ich mir als Mama vorher selber stellen?

  • Passt der Job noch zu mir?
  • Wie möchte ich die Rahmenbedingungen haben?
  • Kann und will ich das so leisten? 

 

 

Macht es Sinn, sich argumentativ so auf das Gespräch vorzubereiten, dass ich als Arbeitnehmerin aufzeigen kann, wie ich meine verantwortungsvollen

Ist der Job noch der, den ich haben möchte? Passt die Stelle und die Firma zu mir? Ist es der richtige Job? Und welchen Stellenwert hat der Job jetzt für mich nach der Geburt?

Jede Mutter muss für sich entscheiden, wo sie ihre Prioritäten setzt. Die Elternzeit kann eine wunderbare Phase zur Neuorientierung sein. Muss sie aber auch nicht sein. Die Priorität erstmal auf das Kind zu setzen, ist auch eine mögliche Entscheidung. Sabrina weist darauf hin, dass nach einer langer Pause über mehrere Jahre, der Wiedereinstieg schwieriger wird. 

 

 

Wie kann ich vorgehen, wenn ich bereits in der Schwangerschaft mit meinem Arbeitgeber den Wiedereinstieg konkret geplant habe, ich aber jetzt es mir so nicht mehr vorstellen kann? 

Sabrina rät, sich in die Lage des Arbeitgebers zu versetzen. Welche Aufgaben kann ich übernehmen? Wer kann restliche Aufgaben erledigen? Dem Arbeitgeber ist immer interessiert daran, dass der Prozess läuft.

Wenn du frühzeitiger zurück kommen möchtest, als geplant, überlege dir auch hier konkret, welche Aufgaben du machen könntest. Du kannst einen Antrag auf Teilzeit in Elternzeit stellen. Vorher solltest du mit deinem Vorgesetzten sprechen und dann erst die Personalabteilung.

Jeden Kontakt, den du mit deinem Arbeitgeber hattest, solltest du dir schriftlich festhalten. 

 

Ist Kommunikation die Erfolgsstrategie? 

Ja, sagt hier Sabrina. Kommunikation ist wichtig. Sonst geht die emotionale Bindung verloren. Den Kontakt zu halten und mit eigenen konkreten Ideen kommen, führt zu einem erfolgreichen Wiedereinstieg. Bringe dich immer wieder in Präsenz

Sabrina erzählt von ihrem eigenen Werdegang. Hier lief nicht alles so optimal. 

Uns fehlen die positiven Beispiele in der Öffentlichkeit von positiven Wiedereinstiegen. Wir Mütter sind wertvolle Ressourcen. Jede Mama sollte aktiv werden und was für ihren positiven Wiedereinstieg tun. 

 

 

Alle Mamas, die einen positiven Wiedereinstieg hatten, melden sich bitte in der Facebook-Gruppe. Sabrina und ich wollen mehr positive Beispiele sehen! 

 

 

Wie kann ich Rahmenbedingungen wie Homeoffice, Gleitzeit und Teilzeit verhandeln und gut argumentieren? 

Es ist immer ein Thema von Vertrauen. Wenn das Verhältnis zum Vorsetzen gut ist, ist das eine optimale Basis. Wenn es noch nicht Firmenkultur ist, kannst du kleine Schritte vorschlagen. Z. B. dass ihr es über drei Monate für vier Stunden pro Woche ausprobiert und dann ein Resümee zieht. Dafür muss das Vertrauensverhältnis wirklich gut sein. Sonst wird es schwer. 

 

Ist es aus deiner Sicht möglich eine Führungsposition in Teilzeit auszuführen? Gesellschaftlich scheint das nicht anerkannt zu sein. Angeblich sind alle Führungspositionen nur in Vollzeit auszuleben. 

Sabrina sagt, dass eine Führungskraft nicht immer vor Ort sein muss. Sie muss so führen, dass das Team auch von alleine läuft. Eine Präsenz der Führungskraft ist wichtig. Daher ist aus Sabrinas Sicht eine Teilzeit von 30 Stunden möglich. Bei 20 Stunden pro Woche wird es schwierig. Hier müsste dann eher auf ein Jobsharing Modell zurück gegriffen werden. 

 

Welche Ressourcen siehst du für die Wirtschaft im Mamasein? 

Das Thema Digitalisierung spielt eine große Rolle. Kommunikation wird noch wichtiger sowie Empathie. Dies sind Eigenschaften, die die Frau von Natur aus viel mehr mitbringen. Gerade Mütter sind eine stille Reserve auf dem Arbeitsmarkt. Viele Unternehmen haben bereits das Problem, Positionen zu besetzen. Das spielt uns Müttern in die Hände. Wir werden davon profitieren. 

 

 

Wo finden wir dich und was bietest du genau an? 

Sabrina ist als Beraterin tätig für Unternehmen in Personalabteilungen. Mit Mamihelden berät sie Mütter, damit sie auch nach der Elternzeit zufrieden in ihrem Job sind. Im Februar 2018 wird es ein Online Training geben. Zusammen mit ihrer Kollegin Alexandra (Rechtsanwältin) arbeitet sie an einem Programm, welches dich als Mama von der Schwangerschaft, über die Elternzeit hin zum passenden Wiedereinstieg begleitet. Wenn du dich dafür interessiert, folge Sabrina auf ihren Social Media Kanälen. 

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Dies ist ein Auszug und eine stark verkürzte Wiedergabe des Interviews. In der Audiodatei kannst du dir das komplette Interview anhören. Dies kannst du über den Player oben in diesen Beitrag tun oder über eine Podcast-App auf deinem Smartphone. 

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Dies ist ein Interview aus der Serie: Als Mama erfolgreich bewerben und verhandeln. Freue dich auf weitere Interviews in diesem Podcast mit Tanja Herrmann-Hurtzig, Susanne Thielecke von Larenzo Personal, Mirjam Niedermeier von Jobeinklang, Cathrin Eggers von SterneBewerbung und Silke Grotegut von Karrierecoaching Silke Grotegut. 

 

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