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Wann war für dich der passende Zeitpunkt für den Wiedereinstieg? Und warum? 

Diese Episode ist eine Mitmach-Folge. D.h. es sprechen verschiedene Mamas und ein Papa darüber, wie sie ihren Wiedereinstieg gestaltet haben. In dieser Episode erfährst du:

  • wie Simone Maader, Esther Filgut, Lena Busch, Jana Pereira Mendes, Swen und Anabel Galster, Nicole und Kerstin Wemheuer ihren Wiedereinstieg gestaltet haben.
  • welche Vor- und Nachteile sie darin heute sehen.
  • verschiedene Ideen von Gleichgesinnten, die dir Anreize geben können, für deinen Wiedereinstieg. 

 

 

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Shownotes #018 Mitmach-Podcast: Wann war für dich der passende Zeitpunkt für den Wiedereinstieg? Und warum? 

 

Auf die Idee eines Mitmach-Podcasts kam ich durch Steffi Schwarzack von „zeig dich und sprich“. Inspiriert von ihrem Mitmach-Podcast, wollte ich gerne selbst einen durchführen.

Was ist ein Mitmach-Podcast?

Ein Mitmach-Podcast ist eine Episode, in der sich Hörerinnen und Hörer beteiligen können mit einem eigenen Audiobeitrag. Es gibt eine Fragestellung bzw. ein konkretes Thema. Jede/r kann zu einer vorgegeben Minutenanzahl (in diesem Falle maximal 5min.) die Antwort aufnehmen und einreichen. So kommt eine Podcast Episode raus, in der sich mehrere zu Wort melden. Mit der Idee einen Mehrwert für die gesamte Hörerschaft zu bieten. 

Da bei „Finde dein Mama-Konzept“ immer wieder das die Frage kommt: „Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg?“ und „Muss ich mein Kind mit einem Jahr in die Krippe geben oder gibt es auch andere Wege?“ entschied ich mich für dieses Thema. Die Idee dieser Episode ist es, dir Beispiele aufzuzeigen, wie andere es gemacht haben. Und welche Vor- und Nachteile sich durch ihren Weg ergeben haben. Ich hoffe, du bekommst dadurch Anreize und Ideen für dich!

Mit dabei sind:

 

Wiedereinstieg als Journalistin und Aufbau einer Selbstständigkeit als Texterin und PR Redaktorin

Simones Kinder sind jetzt elf und sieben Jahre alt. Seit 2008 arbeitet sie freiberuflich als Texterin. Bevor sie Mutter geworden ist Hörfunk-Journalistin beim NDR. Als ihre Tochter 15 Monate als war, kam diese in den Kindergarten. Durch ihren Schichtdienst führte das zu viel Stress. Und sie entschied sich parallel als Texterin und PR Redaktorin selbstständig zu machen. Mitte 2008 ist sie dann komplett aus dem Journalismus ausgestiegen. 2010 ist ihr Sohn geboren. Sie hatte vier Monate Mutterschutz gemacht und hat dann zu den Schlafzeiten des Sohnes gearbeitet. Mit 12 Monaten ist er in die Kita gegangen. Inzwischen sind sie beide Schulkinder. Jetzt ist nur doch die Ferienzeit eine Herausforderung. Problematisch wird es meist dann, wenn die Kinder oder Simone krank sind. Aber für sie und ihre Familie funktioniert ihre Selbstständigkeit und das arbeiten im HomeOffice sehr gut. 

 

Anwältin in Vollzeit durch Wohnhelferin

Esther hat vier Kinder: zweimal Zwillinge. In beiden Schwangerschaften hat sie sich für das gleiche Vorgehen entschieden. Sieben Monate nach der Geburt ist sie wieder beruflich eingestiegen. Die Vorteile: sie war beruflich nicht all zu lange draußen und so konnten ihr Mann und sie sich die Elternzeit aufteilen. Jeder konnte eine intensive Zeit mit den Kindern verbringen. Und jeder war nicht so lange aus dem Job raus. Die ersten zwei Monate haben sie gemeinsam Elternzeit gemacht. Esther hatte beide Mal einen Kaiserschnitt und so war die gemeinsame Zeit gut. Sie würde es wieder so machen. Nach den sieben Monaten hatte sie ihren Arbeitsplatz vermisst und freute sich wieder arbeiten zu gehen. 

 

Klassischer Einstieg nach dem ersten Kind – heute Onlineselbstständig

Lena Busch von familienleicht ist verheiratet und hat drei Kinder. Beim ersten Kind ist Lena nach 12 Monaten wieder eingestiegen als Abteilungsleiterin Finanz und Rechnungswesen. Ihre Arbeitszeit betrug 20 Stunden, davon konnte sie einen halben Tag aus dem Home Office arbeiten. Eine gewisse Anwesenheit war wegen der Leitungsfunktion nötig. Ihr Mann hatte zwei Monate Elternzeit. Bei ihrem zweiten Kind hatten sie es ähnlich geplant. Zu diesem Zeitpunkt wollte die Große nicht in den Kindergarten. So entschieden sie sich, die Kinder zu Hause zu behalten. Lena und ihr Mann organisierten alles um. Sie prüften die finanzielle Situation. Denn sie blieb jetzt ungeplant länger zu Hause. Lena hatte bei beiden Kindern zwei Jahre Elternzeit genommen. Sie war also in Elternzeit mit weniger Stunden zurück gegangen. So war sie flexibel. Beim dritten Kind hat der Vater die Elternzeit genommen. Danach löste sich das Arbeitsverhältnis. Sie entschlossen eine Weile reisen zu gehen. Seit dem ersten Kind hatte Lena begonnen im Bereich Elternbegleitung tätig zu sein. Jetzt entschied sie sich Onlineselbstständig zu arbeiten und tut dies bis heute. 

 

Selbstbetreuung von zwei Kindern und Aufbau einer Onlinepraxis 

Jana ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als Sozialpädagogin arbeitete sie freiberuflich. Direkt vor der ersten Elternzeit war Jana angestellt im öffentlichen Dienst. Heute befindet sie sich in ihrer zweiten Elternzeit. In der Elternzeit baute sie sich ihre Onlineselbstständigkeit auf und hat eine Praxis für selbstbestimmte und intuitive Elternschaft aufgebaut. Sie entschied sich bei dem ersten Kind für zwei Jahre Elternzeit mit der Option stundenweise in dieser Zeit wieder einzusteigen. Ihr Mann nahm zwei Monate Elternzeit und machte in diesem Zeitraum eine Weiterbildung. Diese Aufteilung kann Jana aus heutiger Sicht nur bedingt weiterempfehlen. Nach einem Jahr Elternzeit konnte Jana sich nicht vorstellen, ihr Kind fremd betreuen zu lassen. Sie stillte viel und es fühlte sich besser an mit ihrem Wiedereinstieg zu warten. Sie gründete in diesem Zeitraum ihrem Blog. In der zweiten Elternzeit wuchs die Idee in die Onlineselbstständigkeit mit ihrem Herzensthema zu gehen. Ihr Mann arbeitet in Anstellung ca. 60 Stunden die Woche. Deswegen organisieren sie ihren Alltag gerade wieder neu. Er möchte Stunden reduzieren und sie wollen ergänzende Betreuungsmöglichkeiten finden. So dass es sich für alle Familienmitglieder sich gut anfühlt. 

 

Als Paar gemeinsam arbeiten und zusammen die Familie groß ziehen

Im Psychologie Studium wurde Anabel schwanger. Swen und Anabel wollten gerne beide bei der Familie sein. Sie beschlossen eine Erziehungsstelle zu gründen. In ihrer Schwangerschaft nahmen sie einen acht Monate alten Jungen aufzunehmen. Eine Erziehungsstelle ist die kleinste Form der Heimeinrichtung. Sie leben ähnlich wie eine Pflegefamilie. Swen arbeitet neben seines Studiums 20 Stunden pro Woche an einer psychosomatischen Klinik. Zuerst war viel im Home Office möglich, dann gab es neue Auflagen und er musste mehr am Arbeitsplatz anwesend sein. Als der gemeinsame Sohn anderthalb war, entschieden sie sich, ihre Selbstständigkeit auszubauen. So entstand 2016 Nestkinder. Online bieten sie hier Begleitung für Schwanger und deren Partner an. Inzwischen ist ihr zweites Kind geboren. Heute können sie so als Familie viel Zeit zusammen verbringen und ihre Arbeitszeiten selber einteilen. 

 

Befristeter Arbeitsvertrag endete – Gründung einer Hundepension 

Nicole lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern im Alter von drei Jahren und einem Jahr in der Nähe von Bremen. Vor der Geburt ihres ersten Kindes war Nicole als Tierpflegerin in einem Tierheim befristet angestellt. Im Mutterschutz endete so das Arbeitsverhältnis automatisch. Ihr Mann und Nicole sind beides gelernte Tierpfleger und in ihrem Beruf absolut zu Hause. Für sie beide war immer klar: sie wollen irgendwann eine eigene Hundepension und Hundeschule haben. Zufällig war in der Nähe ein geeignetes Mietobjekt frei. So testeten sie Hundepension und Familie unter einem Dach – unter Mietbedingungen. Es hat sehr gut funktioniert. Darauf suchten sie ein geeignetes Haus zum Kauf. Um dort zu leben zu leben und die Hundepension weiter auszubauen. Nach langer Suche fanden sie ein Haus und verwirklichten ihren Traum. Inzwischen befindet sich Nicole in Elternzeit des zweiten Kindes. Ihr Mann ist in Festanstellung, sie führt die Hundepension. Ihre Vorteile liegen darin, dass sie flexibel arbeitet, Entscheidungsfreiheit hat, sich selbst organisieren kann und unabhängig ist von der Willkür von Chefs. Der Nachteil ist, dass sie nicht sehr lange am Stück das Haus verlassen kann. 

 

Nach kurzer Zeit mit reduzierten Stunden wieder einsteigen

Kerstin ist Erfolgscoach und Unternehmerin. Ihre Tochter ist heute 15 Jahre und ihr Sohn 18 Jahre alt. Vor der Geburt ihres ersten Kindes hat sie im eigenen Unternehmen mit ihrem Mann zusammen gearbeitet. Ihr Sohn wurde mit dem Down Syndrom geboren. Das war damals eine besondere Herausforderung für ihre Familie. Kerstin hat durch ihren Sohn gelernt sehr achtsam mit sich selbst und mit ihrem eigenen Kind zu sein. Ihr Wiedereinstieg ist ihr dadurch sehr gut gelungen. Sie hat sehr schnell wieder angefangen stundenweise im gemeinsamen Unternehmen um die Personalsachen zu kümmern. Das umfasste ca. fünf Stunden pro Woche. Es half ihr mal den Kopf frei zu bekommen und damit Energie zu tanken. Im Nachhinein betrachtet hat das ihr und ihrem Sohn sehr gut getan. Die Vorteile waren, dass Kerstin rausgekommen ist und mal andere Themen hatte als Windeln wechseln. Ihr Sohn hatte den Vorteil, dass er mal andere Bezugspersonen hatte. Er hat dadurch viele Dinge gelernt. Der Nachteil lag darin, dass das Umfeld darauf negativ reagiert hatte. So hatte Kerstin es für sich wahrgenommen. Kerstins Tipp ist: achte darauf was dir gut tut und was dem Kind gut tut. Wenn es der Mama gut geht, geht es auch dem Kind gut! Als die Tochter geboren wurde hat sie wieder nach kurzer Zeit wieder mit reduzierten Stunden angefangen zu arbeiten. Auch dieses Mal passte dieses Konzept für die Familie wunderbar. 

 

Ich danke allen Beteiligten für ihre Beiträge. Ich freue mich, dass ihr so offen über eure Lebenssituationen gesprochen habt. Ich habe mir selbst die Frage des Wiedereinstiegs oft gestellt. Wie ich meinen Weg gegangen bin, kannst du in der Episode #002 „Vereinbarkeit? Die gibt es nicht anhören“. Hier gebe ich einen Einblick darin, wie ich Wege der Vereinbarkeit ausprobiert habe und wo ich dann am Ende gelandet bin. Wenn du noch nicht weißt, wann du als Mama wieder arbeiten gehen möchtest, kannst du dir den Fragenkatalog „Die 10 wichtigsten Fragen für mehr Klarheit, wann du als Mama wieder arbeiten gehst“ downloaden. 

 

Hole dir den Fragenkatalog „Die 10 wichtigsten Fragen für mehr Klarheit, wann du als Mama wieder arbeiten gehst!“ gratis hier

Zum Abschluss gibt es noch eine Neuigkeit. Ich werde am 21.08.2017 mein aller erstes Webinar geben. Noch bin ich in den Vorbereitungen dafür. Ich halte dich auf den Laufenden und freue mich, wenn auch du dabei bist. 

Alles Liebe,

Carolin 

 

Links:

Simone Maader von MAADER KOMMUNIKATION 

Simone von Simone Maader Kommunikation lässt dein Business mit den richtigen Worten aufblühen. Seit 2008 unterstützt sie als Texterin und Content-Strategin Selbstständige und KMU. Ihr Herz schlägt insbesondere für Berater, Coaches und Dienstleistungsunternehmen.

Esther Filgut von Room and Care 

Lena Busch von familienleicht 

Jana Pereira Mendes von dem Bolg fraubirnbaum 

Jana Pereira Mendes ist Sozialpädagogin, Online Coach und Mama von zwei Kindern. Auf Fraubirnbaum.com schreibt sie über intuitive und selbstverantwortliche Elternschaft. Du findest sie ebenso auf Facebook und Instagram.

Swen und Anabel Galster von Nestkinder 

Anabel und Swen haben sich nach dem Psychologie-Studium auf die Pränatal-Psychologie spezialisiert und begleiten Schwangere und deren Partner durch die Schwangerschaft mit dem Schwerpunkt „Bindung von Vor-Geburt an“. Durch eine gute, intensive und sichere Bindung können die besten Grundlagen für eine schöne, sanfte Geburt geschaffen werden und eine gute Bindung ist die Grundlage für (fast) alles, was im weiteren Leben des Kindes und der Familie noch folgt…

Kerstin Wemheuer von Kerstin Wemheuer Coaching

Als Erfolgs- und Mindsetcoach  unterstützt Kerstin dich dabei, deine Ziele, Werte und Bedürfnisse für Beruf und  Familie in Einklang zu bringen, um deine eigenen Ziele mit Leichtigkeit zu erreichen und so mehr Erfolg und  Zufriedenheit zu erhalten. 

 

 

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